Malinois
FCI Nr. 15
Der Malinois gehört zu den belgischen Schäferhunden und wurde ursprünglich als Viehhüter eingesetzt. Er ist ein wachsamer, sehr aktiver Hund mit großem Arbeitswillen. Erst seit 30 Jahren wird dieser Hund auch in Deutschland aufgrund seiner hervorragenden Leistungen besonders im Schutzhundbereich, wahrgenommen.
Er ist schneller und wendiger als der Deutsche Schäferhund und wird beim Zoll und der Polizei immer beliebter. Der Malinois ist ein intelligenter, aufmerksamer und lernfreudiger Hund, durch seinen enormen Spieltrieb ist er zudem sehr leicht motivierbar. Er braucht eine konsequente Führung und eine tägliche Aufgabe. Ohne diese ist er als Familienhund nicht zu empfehlen, da er ohne Aufgabe schnell zum Problemhund wird. Der Workaholic kann seine Energie auch mal an der Wohnungseinrichtung entladen.
Der Malinios hat ein ausgeprägtes Territorialverhalten und ist in seinem Revier oft intolerant gegenüber anderen Hunden und möglicherweise auch Menschen, sein Charakter reicht von scheu bis zu „mit Vorsicht zu behandeln“.
Ein Malinois Besitzer sollte über Hundeerfahrung verfügen, täglich mind. 3 Std. Zeit für den Hund haben und bereit sein, ihn über Spaziergänge hinaus zu beschäftigen.
Der Malinois wird zwischen 56 – 66 cm groß und wiegt dabei 25 – 29 kg, hoch angesetzte Stehohren und einen langen Fang. Er hat ein pflegeleichtes kurzes Fell, meist gelb mit schwarzer Maske aber auch graue, rehbraune und gestromte Fellfarbe kommen vor. Benannt ist er nach der belgischen Stadt Malines (Mechelen). |